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...mit Polarstern im ewigen Eis

Immer im Einsatz: Gen Himmel,

 

...Sabellaria-Riffe im Eulitoral

auf Erden und

 

...Auge in Auge mit Mantas

unter Wasser.

 

 

EXPERTISE

  • Interdisziplinäre Ökosystemforschung mit über 80 Projekten in der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung,

  • Fachberatung von Bundes-, Landes- und Kommunal-behörden sowie von Forschungsinstitutionen und Wirtschaftsunternehmen

          und

  • Fachgutachter für internationale Projektanträge und zwanzig Fachzeitschriften (u.a. Botanica marina, Estuaries, Journal of Plankton Research, Journal of Sea Research)

          zu folgenden Schwerpunktthemen, für die Publikationen

          von mir vorliegen:

 

   Biologische Komponenten
  • Phytoplankton

 

Das Phytoplankton ist von entscheidender Bedeutung für die Entfaltung der aquatischen Nahrungsketten, die zu den wirtschaftlich genutzten Gliedern (Muscheln, Fische etc.) führen.

  • Zooplankton

 

Obwohl das wissenschaftliche Interesse für das Zooplankton bereits sehr alt ist, liegen bisher erst wenige Erkenntnisse zu den Überlebensstrategien dieser heterogenen Tiergruppe vor.

  • Meiofauna

 

In den interstitiellen Räumen von Algenmatten und besonders von aquatischen Sedimenten lebt die am weitesten verbreitete, häufigste und artenreichste Metazoengruppe der Gewässer, die Meiofauna.

  • Makrophytobenthos

 

Die aquatische Vegetation der Küstengewässer mit Makroalgen und Seegräser hat sich in den vergangenen Jahrzehnten unter dem Einfluss des Menschen stark gewandelt, verbunden mit weitreichenden Folgen im Ökosystem.

  • Makrozoobenthos

 

Das Makrozoobenthos gilt als wesentlicher faunistischer Indikator für Beurteilungen ökosystemarer Vorgänge in Gewässern und deren anthropogenen Störungen.

  • Fische

 

Fische stellen ein wichtiges Kompartiment in aquatischen Ökosystemen dar und unterliegen aufgrund ihres wirtschaftlichen Nutzens einem besonderen Interesse.

  • Meeressäuger

 

An der deutschen Nord- und Ostseeküste sind bisher ca. 20 verschiedene Arten von Walen und Robben beobachtet worden. Die mit Abstand häufigste ist der gemeine Seehund.

 

   Eingriffe, Auswirkungen, Managementstrategien
  • Algenblüten

 

Es gibt Anzeichen, dass Frequenz und Ausbreitung von außergewöhnlichen Algenblüten weltweit zugenommen haben. Diese können oftmals durch schädliche Folgeerscheinungen (u.a. Toxinbildung, Sauerstoffmangel) zu massiven ökonomischen Verlusten in der Aquakultur und Fischerei, aber auch in der Tourismusbranche führen.

  • Alien species

 

Die Besiedlung neuer Lebensräume durch gebietsfremde Arten war schon immer Teil natürlicher Evolutionsprozesse. Durch anthropogen geprägte Vektoren (Schifffahrt, Kanäle, Importe etc.) wird heute jedoch die Überwindung von natürlichen Verbreitungsbarrieren zunehmend ermöglicht, wodurch eine vermehrte Einschleppung nichtheimischer Arten zu beobachten ist. Weltweit gelten 'Alien Species' als eine der größten Bedrohungen für die Biodiversität.

WEBSITES

Als aktuelle Informationsportale betreue ich zwei Websites zum Themenbereich 'Alien Species' ( www.neozoa.de und www.aquatic-aliens.de ).

  • Antifoulingfarben (u.a. TBT)

Antifoulingfarben verhindern das Festsetzen von Organismen auf Schiffswänden. Neben dem verwendeten Tributylzinn (TBT), das aufgrund seiner starken Ökotoxizität zu den giftigsten Stoffen gehört, die bisher in die Umwelt gelangt sind, stellen auch biozidfreie alternative Antifoulingfarben Gefahren für Ökosysteme dar.

  • Ästuare

 

In den Ästuaren als Übergangsbereich vom Binnenland zum Meer findet ein besonders intensiver Austausch von Wasser, Stoffen, Organismen und Energie statt. Diese Funktionen sind intensiven Nutzungen und Anpassungen durch den Menschen unterworfen worden, was zu fundamentalen Änderungen der Ökosystem-Charakteristika geführt hat.

  • Baggern und Verklappen

 

In den deutschen Küstengewässern werden jährlich Millionen m³ Sediment gebaggert und größtenteils umgelagert, um die Funktionsfähigkeit der Schifffahrtsstraßen und Häfen zu garantieren. Neben den direkten Auswirkungen auf den Boden und die Umwelt an den Bagger- und Klappstellen treten auch Sekundäreffekte in der weiteren Umgebung auf.

  • Klimaänderung

 

Im Gegensatz zu terrestrischen Faunen- und Florenelementen, die schon heute als Bioindikatoren hinsichtlich Klimaänderungen in Deutschland genutzt werden, besitzen bisher alle Überlegungen zum "global change" und zu einer Artenverschiebung im Küstenbereich einen rein hypothetischen Charakter.

  • Offshore-Windparks

 

Die technischen Eingriffe in den Meereshaushalt nehmen stetig zu. Ein aktuelles Beispiel hierfür sind die Planungen für eine Vielzahl von Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee. Von diesen Anlagen in der offenen See mit ihren Rotoren, Masten, Fundamenten und Kabelverbindungen gehen Wirkungen auf die Umwelt aus, die bisher nicht umfassend analysiert, verstanden und bewertet sind.

  • Ostsee

 

Die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde. Durch ihre hydrographischen und ökologischen Bedingungen ist sie besonders empfindlich gegenüber Klimaveränderungen, Verschmutzung und Überdüngung sowie übermäßiger Ausbeutung ihrer Ressourcen und Potenziale. Angesichts hoher natürlicher Variabilität ist aber die Beurteilung anthropogen verursachter Effekte erschwert.

  • Rüstungsaltlasten

 

Direkt nach Ende des II. Weltkrieges wurden über 1 Mio Tonnen konventioneller Munition sowie auch kleinere Mengen chemischer Kampfstoffe in den deutschen Küstengewässern von Nord- und Ostsee versenkt. Viele gefundene Kampfmittel zeigen heute deutliche Korrosionsschäden mit kleinen bis großen Leckagen, wodurch es zu einer kontinuierlichen Freisetzung von erheblichen Mengen von Schadstoffen kommt. Ihre Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen sind aber bisher nur unzureichend untersucht.

  • Wasserrahmenrichtlinie

 

Mit der Einführung der Wasserrahmenrichtlinie der EU steht die Überwachung der aquatischen Umwelt im nationalen wie auch im internationalen Bereich vor erheblichen Herausforderungen. Ziel ist, einen guten Zustand der Gewässer in der EU bis 2015 zu erreichen.

  • Wattenmeer

 

In seiner jetzigen Form ist das Wattenmeer ein junges nacheiszeitliches Ökosystem, etwa 5000 - 7000 Jahre alt, und stellt das größte derartige Gebiet der Erde dar. Im Gegensatz zu terrestrischen oder limnischen Systemen, die durch langlebige Strukturen bestimmt werden, ist das Wattenmeer von sehr dynamischen Prozessen geprägt.

 

   Arbeitsgrundlagen
  • Biostatistik / GIS / Untersuchungsmethoden

 

Aufgrund der komplexen Anforderungen bei der Beurteilung anthropogener Störungen in der Natur ist es oftmals unabdingbar, traditionelle wissenschaftliche Methoden weiterzuentwickeln bzw. neue Methodikansätze zu konzipieren, zu überprüfen und ggfs. als Standard weiterzuempfehlen.

  • Fachbegriffe

 

Fachbegriffe sollten unmissverständlich und verbindlich festgelegt sein, damit eine uneingeschränkte Kommunikation zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen gewährleistet ist. Vor allem die voreilige Neuschöpfung von Begriffen bei nicht hinreichend etymologischer Prüfung und Berücksichtigung historisch eingeführter Begriffe hat bis heute zu einer Fülle von Synonymen und Homonymen geführt.

 

 

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